Die gfo als Kompetenznetzwerk für Organisation, Führung und Management hat sich zur Aufgabe gestellt, zwischen den Mitgliedern fachspezifische Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen und neues Wissen zu generieren.

Durch das zunehmend komplexere Aufgabenspektrum im Bereich Organisation und Führung hat sich eine stärkere Themenspezialisierung entwickelt, die bei den gfo-Mitgliedern das Bedürfnis nach einem intensiveren Austausch von speziellem organisatorischem Wissen verstärkt.

Eine effektive Form zum Austausch von individuellen Erkenntnissen und Erfahrungen und zum gezielten Aufbau von implizitem Wissen sind „Communities of Practice“ (CoP´s). Das sind Gemeinschaften von Praktikern, die sich zu einer Generierung von fachspezifischem Wissen bilden und sich zum gemeinsamen Lernen zusammenschließen. Zielsetzung dabei ist die Erfüllung bestimmter Aufgaben bezogen auf den spezifischen Themenbereich des jeweiligen CoP.

Der Charakter einer CoP ist, dass es keine formale Struktur für die Gemeinschaft gibt. Die Mitgliedschaft beruht auf Freiwilligkeit und die CoP besteht solange, wie Interesse an der Zusammenarbeit besteht bzw. bis die sich im CoP selbst gesetzte Aufgabe erfüllt ist.

Der Vorstand der gfo sieht für die wesentlichen organisatorischen Kernthemen in den Communities of Practice eine zeitgemäße Form, um themenspezifisches Wissen zu erarbeiten und zu kommunizieren. Durch den Aufbau internetgestützter Arbeitsgemeinschaften wird es möglich, dass Gruppen von Personen jeweils überregional agieren können. Als Plattform für Kollaboration und Kommunikation wird ein entsprechendes System eingesetzt.

Organisatorische Struktur der CoP´s

Die einzelnen CoP´s werden vom gfo-Vorstand benannt. Für jede CoP wird ein Moderator benannt, der das CoP für das bestimmte Thema entwickelt und in der ersten Phase weitere Personen für die Gemeinschaft gewinnt.

Die weitere Entwicklung des CoP´s orientiert sich an den bekannten Phasen und Regeln:

  • Bildung einer Grundstruktur, in der Ziele, Aufgaben und Kommunikationswege festgelegt werden.
  • Wissensaufbau und Austausch in der Gemeinschaft, Gewinnung weiterer Personen, fortlaufende Anpassung der Ziele und Aufgaben an die Bedürfnisse der CoP.
  • Feststellung, dass ein akzeptabler Stand erreicht wurde und kein weiterer Bedarf für Informationen vorhanden ist.
  • Transfer des generierten Wissens außerhalb der CoP.
  • evtl. gemeinsame Beendigung der CoP, wenn das Thema voll ausgeschöpft ist.

Die Besonderheit von CoP´s ist, dass sie sich selbst organisieren und offen agieren können.

gfo-Mitglieder und weitere interessierte Experten können an einem CoP teilnehmen und wieder austreten. (Für Nicht-gfo-Mitglieder wird für die Teilnahme ein Betrag von 50 Euro p.a. erhoben.)

Die Anzahl der Mitglieder eines CoP sollte jedoch limitiert sein, um die Aufgabenbearbeitung steuern zu können.

Aktuell sind folgende CoP-Gruppen eingerichtet:

  1. Business Process Management
  2. Business Analyst
  3. Compliance im Mittelstand
  4. Zertifizierung CBPP (Prüfungsfragen)
  5. Agile Organisationen

Weitere Informationen zu den ersten fünf CoP-Gruppen und den Ansprechpartnern erhalten Sie über den Link:
Informationen zu den CoP-Gruppen und den Ansprechpartnern (PDF-Datei).

 

Anmeldung für eine Mitarbeit in einer CoP-Gruppe

Bitte wenden Sie sich an die gfo-Geschäftsstelle, Tel. 0511 848648-160 oder per Mail.