Hierarchiefreiheit wird häufig als der nächste Schritt in der Evolution der Organisationsstrukturen beworben: Sie ermöglicht schnellere Informationsflüsse und Entscheidungsprozesse, höhere Kreativität und ein höheres Innovationspotenzial und verbessert die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden. Viele Unternehmen bezeichnen sich heute bereits als vollständig hierarchiefrei – doch halten die Organisationen in der Praxis wirklich, was sie versprechen?
Carolin Müller, Doktorandin am Lehrstuhl für Unternehmensentwicklung und Organisation an der Universität zu Köln, präsentierte mehr als 60 Teilnehmern in einem überregionalen gfo-Online-Meeting die Forschungsergebnisse ihrer Masterarbeit, für die sie 2019 mit dem gfo-Student-Award ausgezeichnet wurde.
Anhand konkreter Unternehmensbeispiele aus der Holocracy-Bewegung zeigte Carolin bestehende Lücken zwischen Theorie und Praxis auf und machte deutlich, in welchen spezifischen Bereichen auch vermeintlich hierarchiefreie Organisationen zum Großteil noch anfällig für hierarchische Ordnungen sein können.
Anschließend hatten die Teilnehmer in Break-Out-Sessions Gelegenheit, in Kleingruppen über unterschiedliche Aspekte der Hierarchiefreiheit zu diskutieren.
Herzlichen Dank noch einmal an Carolin Müller für ihren engagierten Vortrag!
Simone Glitsch
gfo Regionalleitung Köln-Bonn
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