Wann: 26.03.2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Atombunker - DOKK
Robertstraße 2
51105 Köln-Kalk (Zugang in der U-Bahn Station KALK-POST, Mittelebene)
Preis: kostenfrei, Spende an den Veranstalter „Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V.“ erbeten €
Beschreibung
18-20 Uhr | Präsenz | Köln
Besuche den Atombunker Köln-Kalk bei einer exklusiven Führung und entdecke, wie die Anlage im Kalten Krieg geplant und gesteuert wurde – ein faszinierender Einblick in Technik, Abläufe und Krisenlogik mitten unter der Stadt.
Art der Veranstaltung: Präsenzveranstaltung
Format: Vortrag | Führung | Diskussion & Austausch
Zielgruppe: Interessierte aller Fachrichtungen
Referent:innen: Robert Schwienbacher, Georg Ruppert
Gastgeber: Christian Mzyk | gfo Regionalgruppe Köln/Bonn
in Kooperation mit: Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V.
Schlagworte: #atombunker #katastrophenschutz #koeln
Anfahrt: Zugang in der U-Bahn Station KALK-POST, Zwischenebene (gegenüber vom Kiosk) | Bahnlinie 1 und 9
Mitten unter der Stadt, integriert in das Kölner U-Bahn-System, liegt der Atombunker Köln-Kalk – ein verborgener Ort aus der Zeit des Kalten Krieges. Die Führung öffnet Türen, die sonst meist verschlossen bleiben, und zeigt, wie die Anlage als System geplant und gesteuert wurde, um im Ernstfall Schutz zu bieten.
Ein einleitender Vortrag vermittelt Hintergründe zu Technik, Abläufen und Entscheidungslogik des Zivilschutzes. Anschließend geht es durch Schleusen, Verbandsräume und verborgene Bereiche, die zeigen, wie komplexe Prozesse unter extremen Bedingungen funktionierten.
Die Veranstaltung bietet einen außergewöhnlichen Blick auf Köln, auf die Funktionsweise eines Krisensystems und auf die Planung, die hinter diesem unterirdischen Schutzbau steckt – ein Erlebnis zwischen Geschichte, Technik und Krisenlogik.
Eine Kooperationsveranstaltung von gfo und der Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V.
Hinweis: Statt Eintritt zu erheben, bitten wir vor Ort pro Person um eine Spende an die Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V.
Im Anschluss optional Essen in einem Kölner Brauhaus (z.B. „Brauwelt Köln“, Kalker Hauptstr. 260/262 · 51103 Köln) als Selbstzahler.
Robert Schwienbacher ist ein deutscher Historiker und Forscher für Festungsarchitektur, der mehrere museal betriebene Erinnerungsorte in Köln leitet und seit über 25 Jahren ehrenamtlich historisch bedeutsame Schutz- und Wehrbauten erschließt und vermittelt.
Der Kölner ist 1. Vorsitzender des Cologne Research-Instituts für Festungsarchitektur (CRIFA) und engagiert sich als Leiter der Dokumentationsstätte Kalter Krieg sowie des Kölner Festungsmuseums.
Innerhalb dieser Organisationen widmet sich er der Erhaltung, Erforschung und Vermittlung historischer Wehr- und Schutzbauten. Sein Betätigungsfeld reicht dabei von den preußischen Festungsanlagen, über die Bunker des Zweiten Weltkriegs bis hin zu den Schutzanlagen des Kalten Kriegs.
Er hat umfassende Recherchen zu Luftschutz- und Zivilschutzanlagen des Zweiten Weltkriegs sowie des Kalten Krieges durchgeführt und veröffentlicht, darunter ein Buch über Luftschutz-Relikte in Köln. Er dokumentierte dabei über 443 Relikte, wie Gasschleusen, Notausstiegsluken, Splitterschutzvorbauten und andere Objekte, die heute noch im Stadtbild sichtbar sind. Schwienbacher legt besonderen Wert darauf, dass Geschichte nicht verborgen wird, sondern für die Öffentlichkeit zugänglich und verständlich bleibt.
Georg Ruppert ist ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der Kölner Geschichtsvereine CRIFA, Kölner Festungsmuseum e.V. und Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V. aktiv. Neben Führungen kümmert er sich vor allem um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und um Firmenkontakte.
Außerhalb der Geschichtsengagements ist Ruppert ein erfahrener Unternehmer im IT- und Unternehmensberatungsbereich sowie Geschäftsführer mehrerer Firmen wie der JOGECON GmbH und der digitisation GmbH.
DOKUMENTATIONSSTÄTTE KALTER KRIEG
Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker?
Aus der Sicht der 70er-Jahre mutete es schon ein wenig nach Science-Fiction an, wenn die schutzsuchende Bevölkerung per U-Bahn in den Atombunker einfährt.
Heutzutage fahren hingegen täglich etliche tausende Fahrgäste durch den Bunker, steigen aus und um – und nahezu niemand ahnt etwas davon, in einem Bunker zu sein.
Verkleidet hinter Stahllamellen verbergen sich tonnenschwere Schiebetore, seinerzeit gefertigt aus Spezialstahl, den nur eine einzige Firma in Deutschland herstellen konnte – oder auch Luftdrucktüren zu den Schleusen und Verbandsräumen.
Doch wer hinter eine der zahlreichen Türen blickt, die von außen völlig unscheinbar wirken, ahnt sofort, dass es sich hier nicht um eine normale U-Bahn-Station handelt...
Allgemeine Hausordnung
1) Bei Krankheit, Verhinderung etc. bitten wir um eine rechtzeitige Absage.
2) Verlassen Sie während der Führung unter keinen Umständen eigenmächtig die Gruppe.
3) Den Anweisungen der Referenten und Helfer ist unmittelbar Folge zu leisten!
4) Private Erinnerungsfotos sind gestattet. Veröffentlichungen in Print, Sozialen Medien (LinkedIn, facebook, insta etc.) oder Internet müssen vorher schriftlich angefragt werden.
5) Ton- und Filmaufnahmen sind nicht gestattet.
6) Verboten sind: Rauchen, auch E-Zigaretten - Alkohol - Rollschuhe/Skateboards o.ä. - Anpreisen von Produkten oder Ideologien sowie das Auslegen von Werbematerialien. Auffälligen Personen (z.B. unter Alkoholeinfluss) kann der Zugang verwehrt werden!
7) Haustiere (Hunde) nur nach vorheriger Absprache und wenn niemand aus der Gruppe Angst empfindet.
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